{"id":5122,"date":"2015-02-05T23:32:10","date_gmt":"2015-02-05T22:32:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=5122"},"modified":"2015-02-05T23:37:44","modified_gmt":"2015-02-05T22:37:44","slug":"dankbarkeit-5-februar-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=5122","title":{"rendered":"Dankbarkeit: 5. Februar 2015"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, Welt!<br \/>\nEine Woche Bettruhe und heute der erste Tag auf den Beinen. Ich bin um neun aufgestanden, jetzt ist es 23.40 Uhr und ich arbeite noch immer. Keine Ahnung, wo der kleine Preu\u00dfe steckt, ich wurschtel einfach vor mich hin. Aber gleich nach diesem Blogbeitrag wechsel ich ins Schlafzimmer.<br \/>\nJeden Tag telefoniere ich nun mit dem Hospiz. Heute hat eine Mitarbeiterin das Telefon aus dem Stationszimmer zu meiner Mutter getragen, die mit dem schon bekannten Kuhglocken-Gel\u00e4ut meine Fragen beantwortet hat. Mensch, wenn mir einer vor einem halben Jahr gesagt h\u00e4tte, ich w\u00fcrde mal dankbar sein, wenn mir einer mit der Kuhglocke in den H\u00f6rer l\u00e4utet, den h\u00e4tte ich f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4rt. <\/p>\n<p>Ich bin ber\u00fchrt und dankbar, dass man sich im Hospiz t\u00e4glich Zeit f\u00fcr mich nimmt, um mit gro\u00dfer Freundlichkeit meine Fragen zu beantworten. Jeden Abend schicke ich ein Fax, das der Mama morgens gebracht wird. Dann hat sie gleich einen Gru\u00df von mir, und Papier fand sie schon immer cooler als alles andere.<br \/>\nDankbar bin ich heute auch f\u00fcr die Unterst\u00fctzung durch meine B\u00fcrokraft. Klaglos hat sie die ganzen Lastschrifteinz\u00fcge weggearbeitet und dann mit mir im kalten Lager Pakete gepackt. In einer Woche ist Trainertreffen in M\u00fcnchen und wenn es der Zustand meiner Mutter zul\u00e4sst, werde ich gen S\u00fcden d\u00fcsen. Mein Sohn, der Speditionskaufmann, macht mir einen guten Preis, um eine Kiste Ware dort runter zu schaffen. Mehr ist dieses Jahr nicht drin, daf\u00fcr ist einfach zu viel los in meinem Leben. Aber ein bisschen Flagge zeigen will ich dann doch.<br \/>\nIch glaube \u00fcbrigens, dass ich bestimmte Sachen lieber arbeite als andere. Ich schreibe zum Beispiel lieber einen Blogbeitrag als dass ich b\u00fcgele. Und b\u00fcgeln ist meine liebste Hausarbeit. Seit niemand mehr da ist, der mit mir isst, habe ich keine Lust mehr zum Kochen. Und was habe ich fr\u00fcher f\u00fcr K\u00f6stlichkeiten gezaubert&#8230; Also, bevor ich etwas Wichtiges im Haushalt erledige, mache ich lieber noch etwas &#8222;weniger wichtiges&#8220; am Computer. Post wegsortieren ist ganz unbeliebt. Am schlimmsten ist Boden wischen. Und Fenster geputzt habe ich bestimmt 15 Jahre nicht. In der K\u00fcche kann man im Moment vor Papierbergen kaum treten. Also noch schnell einen Blogbeitrag, bevor ich noch diese Haufen sortieren muss&#8230; Oder einen Artikel. Oder eine Bestellung fertig machen. F\u00fcr Morgen habe ich mir vorgenommen, etwas f\u00fcr mich und meine Sch\u00f6nheit zu tun. &#8222;Leichtsinnig&#8220;, sagt einer aus dem Preu\u00dfen-Chor. &#8222;Du musst die Kohle zusammen halten. Hast Du mal gesehen, wie viele Rechnungen in den kommenden drei Wochen abgebucht werden?&#8220;<\/p>\n<p>Egal. Ich verkneife mir schon, diesen tollen Bose-Lautsprecher zu kaufen, den Uwe mit auf dem Seminar hatte, obwohl der aktuell runtergesetzt ist. Da muss wenigstens eine Fu\u00dfpflege und eine R\u00fcckenmassage drin sein! <\/p>\n<p>So long! <\/p>\n<p>Ysabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, Welt! Eine Woche Bettruhe und heute der erste Tag auf den Beinen. Ich bin um neun aufgestanden, jetzt ist es 23.40 Uhr und ich arbeite noch immer. 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