{"id":5083,"date":"2014-12-23T23:34:37","date_gmt":"2014-12-23T22:34:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=5083"},"modified":"2014-12-23T23:34:37","modified_gmt":"2014-12-23T22:34:37","slug":"dankbarkeit-23-12-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=5083","title":{"rendered":"Dankbarkeit: 23.12.2014"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, Welt!<br \/>\nViele Gr\u00fcnde gibt es heute, von ganzem Herzen dankbar zu sein. Am meisten danke ich mir selbst.<br \/>\nHeute Morgen bin ich in diesen Orkanb\u00f6en zur Post getappt, um eine Empathische Zeit zu verschicken. Die Schlange zog sich durch den halben Laden. Nachdem vier oder f\u00fcnf Leute bedient worden waren, kramte ich schon mal nach dem Umschlag um zu realisieren, ich habe ihn zu Hause liegen lassen.<br \/>\nLachend bin ich aus der Post marschiert. In der T\u00fcr wunderte sich eine Frau, dass ich so fr\u00f6hlich bin und erz\u00e4hlte dann, dass sie einmal ihr Portemonnaie zu Hause vergessen hatte. Und die Schlange an der Supermarkt-Kasse. Und es w\u00e4re so peinlich gewesen&#8230; und wie die Leute sie angeguckt h\u00e4tten&#8230;<br \/>\nDa habe ich mich gleich umso mehr gefreut, dass ich diese Gedanken nicht mehr habe. Und wie die anderen Leute dann gucken, ist mir grad schnurz. Hurra.<br \/>\nDanach bin ich zum Einkaufen gezogen, meinen ollen Hackenporsche in meinem Windschatten. Als ich bei der Feuerwehr vorbeikam, entdeckte ich diverse Papiertonnen. Oh, oh&#8230;<br \/>\nVergessen, die Tonne rauszufahren? Und die ist doch aber voll&#8230;Nur ein kurzes Aufwallen von &#8222;hast du nicht \u00fcberpr\u00fcft&#8230; und wieso hast du gestern nicht&#8230;&#8220;. Und dann konnte ich mich flugs damit verbinden, dass ich mein Bestes gebe! Jeden Tag, immerzu! Es ist zwar doof, auf einer vollen Papiertonne zu sitzen, aber sagt nichts \u00fcber meine Qualit\u00e4ten als Mensch, Mutter, Unternehmerin, Trainerin, Tochter und Hausfrau. Das einzige, was man daraus ablesen kann, ist das ich die Papiertonne nicht rausgestellt habe.<br \/>\nDas habe ich dann um 22.15 Uhr gemacht. Die Tonnen werden n\u00e4mlich erst Morgen, am Heiligen Abend geleert. Wie gut, dass ich mich damit nicht fertig gemacht habe!<br \/>\nObwohl ich offiziell frei habe, war ich heute zum Weihnachtsessen in &#8222;meiner&#8220; Ma\u00dfnahme. Es gab einen Salat als Vorspeise, Cordon Bleu als Hauptgang und ein sehr originelles und reichhaltiges *hicks* Dessert. Eine Woche hatte ich meine Jungs und M\u00e4dels jetzt nicht gesehen und ich war auf die stolz wie Bolle. Unglaublich, f\u00fcr mich hatten sie einen Salat ohne Zwiebeln und ohne Tomaten hingelegt! Wenn das nicht Liebe ist! Ich danke Euch allen! <\/p>\n<p>Dankbar bin ich f\u00fcr die tolle Seminarbesprechung mit Michael heute. Ich genie\u00dfe unsere Art zu diskutieren und mit Politurpaste \u00fcber die Themen zu gehen. Wie viel Struktur brauchen wir und wie viel Raum f\u00fcr Lebendigkeit? Ach, das macht einfach Freude und ich bin dankbar, dass ich das erleben darf. <\/p>\n<p>Nachdem ich zwei Tage eine Kuhglocken-Unterhaltung mit meiner Mutter hatte, habe ich heute ein Xylophon f\u00fcr sie gekauft, damit wir uns besser verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen als mit diesem lauten Gebimmel. Und was passiert? Heute Abend spricht sie mit mir! Ich fragte, wie dieses Wunder m\u00f6glich sei, und sie sagte: &#8222;Ich stehe&#8220;. Ah! Dann geht es wohl besser mit der Luft!<br \/>\nIch bin gl\u00fccklich. M\u00fcde aber gl\u00fccklich. Einmal gingen meine Gedanken heute Abend noch zu dem Mann, der so lange der Mann meines Herzens war. Er baut wohl gerade seinen Stand auf dem Weihnachtsmarkt ab, und dieser Gedanke daran schafft N\u00e4he und Verbindung, aber auch Trauer und Wehmut. Und gleichzeitig bin ich dankbar f\u00fcr die Situation wie sie heute ist. Was nicht geht, geht nicht. Wenn du feststellst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab. Der amerikanische GFK-Trainer, Anwalt und Filmemacher Jeff Brown (dessen Groopie ich ja bin) formuliert das ultra-spirituell: <\/p>\n<blockquote><p>If one person doesn\u2019t want the relationship, then it\u2019s<br \/>\nsimply not a fit. No sense trying to figure out why<br \/>\nwe think they don\u2019t want it. No sense blaming it on<br \/>\ntheir commitment issues. No sense waiting around<br \/>\nfor them to realize they wanted it after all. Because it<br \/>\ndoesn\u2019t matter why they don\u2019t want it. What matters<br \/>\nis that we want to be met heart-on by a fully engaged<br \/>\npartner. If they don\u2019t want it, then we don\u2019t want<br \/>\nit, because we don\u2019t want to be with someone who<br \/>\nis not there for it fully. That\u2019s the thing about love<br \/>\nrelationship- it\u2019s an agreement that has to be signed by<br \/>\nboth souls. If one doesn\u2019t sign, then nothing has been<br \/>\nlost. If it\u2019s not a fit for them, it\u2019s not a fit for us either.<br \/>\nOn to the next adventure we go.. (~an excerpt from<br \/>\n&#8218;Love it Forward&#8216;)<\/p><\/blockquote>\n<p>und ein zweites Zitat: (mal sehen, ob ich das dritte auch noch finde&#8230;) <\/p>\n<blockquote><p>It\u2019s often difficult to distinguish a soul-mate from a<br \/>\nwound-mate because powerful connections excavate<br \/>\nthe unresolved emotional material that each of us<br \/>\nholds. The stronger the connection, the stronger the<br \/>\nlight shining on those dark places. Some woundmates<br \/>\ntruly do contain the seeds of our soulular<br \/>\nexpansion. But not all wound-mates are soul-mates.<br \/>\nSometimes they are toxic connections masquerading<br \/>\nas something more heightened. Sometimes they are<br \/>\ndestructive battle-grounds with very little possibility<br \/>\nfor expansion. Sometimes they are just trouble with a<br \/>\ncapital T. It\u2019s an important distinction. We want to go<br \/>\nwhere we grow. (~an excerpt from Love it Forward)<\/p><\/blockquote>\n<p>und hier das letzte f\u00fcr heute&#8230; es ist nicht ganz das Zitat, was ich abgespeichert hatte, aber es beinhaltet ein Bild, das ich so sch\u00f6n fand. Wenn alles glatt geht, werde ich kommendes Jahr im Oktober als Assistenztrainerin nach Rum\u00e4nien gehen, wo Jeff ein IIT leiten wird. Zusammen mit Sylvia Haskvitz und Ian Peatey! <\/p>\n<blockquote><p>It doesn&#8217;t matter how much two people love one another if they are developmentally incompatible, or if there is not a shared willingness to become conscious. This is why they call it a relationship instead of a loveship. Love alone is not enough. If you want it to last, you have to relate to each other in ways that keep the ship afloat.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, Liebe allein ist nicht genug. Wie gut, dass es so viel Liebe auf der Welt gibt! <\/p>\n<p>Euch allen eine gesegnete Weihnacht voller Liebe, Verbindung und n\u00e4hrender Gemeinschaft! <\/p>\n<p>So long! <\/p>\n<p>Ysabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, Welt! Viele Gr\u00fcnde gibt es heute, von ganzem Herzen dankbar zu sein. Am meisten danke ich mir selbst. Heute Morgen bin ich in diesen Orkanb\u00f6en zur Post getappt, um eine Empathische Zeit zu verschicken. Die Schlange zog sich durch den halben Laden. 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