{"id":5078,"date":"2014-12-20T21:17:19","date_gmt":"2014-12-20T20:17:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=5078"},"modified":"2014-12-20T21:17:19","modified_gmt":"2014-12-20T20:17:19","slug":"dankbarkeit-20-12-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=5078","title":{"rendered":"Dankbarkeit: 20.12.2014"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, Welt!<br \/>\nIn meiner Wahrnehmung sind es schwere Tage. Heute Morgen bin ich am Telefon in Tr\u00e4nen ausgebrochen, weil meine Mutter nur noch r\u00f6chelt und eigentlich nicht mehr verst\u00e4ndlich ist. Wie kann ich sie begleiten, wenn wir nicht kommunizieren k\u00f6nnen? <\/p>\n<p>H\u00f6chste Zeit f\u00fcr Selbstempathie.<br \/>\nWof\u00fcr ich dankbar bin&#8230; Mit Michael Dillo entdecke ich gerade einmal neu Ho\u2019oponopono, das hawaiianische Vers\u00f6hnungsritual. Ich war ganz sicher, hier schon einmal dar\u00fcber geschrieben zu haben, aber ich finde zu diesem Stichwort nichts. Michael \u00fcberlegt, das in GFK zu \u00fcbersetzen und ich bin v\u00f6llig begeistert von dieser Idee. <\/p>\n<p>Gestern hatte ich bez\u00fcglich der Empathischen Zeit eine Mail im Kasten, die ich schwer lesen konnte. Bei mir kam eine Forderung an. Ich habe mehrere Stunden gebraucht, um meinen zurzeit etwas wackligen Giraffenstatus wieder herzustellen. Nachdem ich eine Antwortmail verschickt hatte, ergab sich ein Empathiegespr\u00e4ch mit Nayoma. Dabei sind zwei Sachen deutlich geworden, die beide in die Schublade geh\u00f6ren: Ich bin niemals aus dem Grund verstimmt, den ich annehme&#8230;<br \/>\nDie AutorInnen der Mail hatten um Verschiebung eines Themas gebeten. Ich habe das als Misstrauensantrag an meine Kompetenz als Redakteurin wahrgenommen (Feind-Gedanke: du bist inkompetent, dieses Thema ohne unsere Hilfe darzustellen). Unerf\u00fcllte Bed\u00fcrfnisse: Autonomie, Wertsch\u00e4tzung, Gemeinschaft. Das triggerte meine alte Angst, wenn du nicht so machst wie wir von dir erwarten, fliegst du hier raus. Und prompt bin ich in einen unerfreulichen Zustand der Rebellion gekommen, aus dem ich mich nur m\u00fchsam rausholen konnte. Ich m\u00f6chte feiern, dass ich zum einen gerade in diesem Moment mit Nayoma reden konnte, die mir ein paar gute Tipps gegeben hat und mich gut f\u00fchren konnte.<br \/>\nZum anderen m\u00f6chte ich feiern, dass ich erkannt habe, wie sehr ich immer wieder in meine eigenen Feindbild-Projektionen laufe. Je schneller ich das merke, desto eher kann ich mich davon verabschieden &#8211; zum Beispiel auch mit einem Ho\u2019oponopono-Ritual (wollt mehr wissen? Ist noch ein Platz frei in unserem Neujahrs-Workshop).<br \/>\nIch m\u00f6chte anerkennen (nach Feiern ist mir nicht zumute), dass ich heute Abend meinen alten A-Freund H. angerufen habe und unsere Verabredung f\u00fcr Morgen abgesagt. Ich bin so unglaublich ersch\u00f6pft, habe schon den ganzen Nachmittag im Bett gelegen&#8230; da traue ich mir diese Verabredung f\u00fcr den Nachmittag nicht zu. Ich trage Sorge f\u00fcr mich. Sch\u00f6n.<br \/>\nUnd ich m\u00f6chte ein Gespr\u00e4ch mit der Apple-Hotline feiern, das ich heute Mittag gef\u00fchrt habe. Unglaublich, was da passiert ist. Ich habe dem Mann mein technisches Problem beschrieben, und er antwortete: &#8222;Ich m\u00f6chte gern wiederholen, was bei mir angekommen ist, damit wir auch das Problem beheben, das Ihnen am Herzen liegt.&#8220; Mir ist vor Begl\u00fcckung\/Schreck fast der H\u00f6rer aus der Hand gefallen. So einfach kann die Welt ein wunderbarer Ort sein! <\/p>\n<p>So long!<br \/>\nYsabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, Welt! In meiner Wahrnehmung sind es schwere Tage. Heute Morgen bin ich am Telefon in Tr\u00e4nen ausgebrochen, weil meine Mutter nur noch r\u00f6chelt und eigentlich nicht mehr verst\u00e4ndlich ist. 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