{"id":4768,"date":"2013-12-09T21:25:37","date_gmt":"2013-12-09T20:25:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4768"},"modified":"2013-12-09T21:27:55","modified_gmt":"2013-12-09T20:27:55","slug":"dankbarkeit-9-dezember-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4768","title":{"rendered":"Dankbarkeit: 9. Dezember 2013"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, Welt!<br \/>\nAtmen. Zur Ruhe kommen. Mich besinnen. Wof\u00fcr bin ich heute dankbar? Da f\u00e4llt mir als erstes ein <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegelwissen\/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html\" target=\"_blank\">Artikel<\/a> aus dem Spiegel ein, der mich gestern Abend begeistert hat: Meditation als Mittel gegen Stress (alt) und Depressionen (f\u00fcr mich neu). Darin fand sich n\u00e4mlich das folgende Zitat: <\/p>\n<blockquote><p>W\u00e4re es nicht gro\u00dfartig zu erfahren, wie man den Tonus dieses Tausendsassas (Vagusnerv) erh\u00f6hen kann? Zusammen mit Kollegen der University of North Carolina in Chapel Hill unternahm Kok ein Experiment: Neun Wochen lang notierten 65 Frauen und M\u00e4nner jeden Abend auf einem Fragebogen die guten und die schlechten Gef\u00fchle und Erlebnisse des Tages. Zus\u00e4tzlich absolvierte die H\u00e4lfte von ihnen einen Meditationskurs, der Gef\u00fchle wie Liebe, Wohlwollen und Mitgef\u00fchl f\u00f6rderte.<\/p>\n<p>Das Ergebnis hat die Gruppe um Kok im Fachblatt &#8222;Psychological Science&#8220; pr\u00e4sentiert: Im Unterschied zur Kontrollgruppe ist der Vagotonus der Meditierenden deutlich gestiegen.<\/p>\n<p>&#8222;Wer sich mit guten Gef\u00fchlen versorgt, der verbessert den Tonus des Nervus vagus&#8220;, sagt Kok, die mittlerweile ans Max-Planck-Institut f\u00fcr Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig gewechselt ist. &#8222;Das wiederum ist mit guter Gesundheit verbunden &#8211; und k\u00f6nnte zu einem l\u00e4ngeren Leben f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Messbare Ver\u00e4nderungen gegen den Ruch des Esoterischen<\/strong><\/p>\n<p>Es sei der Geist, der sich den K\u00f6rper baue, schrieb Friedrich Schiller einst in seinem Drama &#8222;Wallenstein&#8220;. Zug um Zug erkennt die Meditationsforschung, wie richtig der Dichter &#8211; und examinierte Arzt &#8211; damit lag: Die Seele kann den Leib ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Erkenntnis befreit die Meditation vom Ruch des Esoterischen. Ihre Erfolge sind verbunden mit messbaren Ver\u00e4nderungen im Gehirn. An vielen Universit\u00e4tskliniken machen Psychologen und \u00c4rzte sich daran, aus dem Buddhismus und dem Hinduismus stammende Meditationstechniken mit der modernen Medizin zu vereinen. M\u00f6nche und Yogis zeigen, wie man auf dem Weg ins Nirwana zugleich auch Erkrankungen behandeln kann.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich stelle die Behauptung auf, dass GfK \u00e4hnlichen Einfluss auf das Gehirn hat. Wir feiern die Dinge, die uns gelungen sind, wir wenden Zeit und Energie auf, um mehr \u00fcber unsere Bed\u00fcrfnisse zu erfahren, wir pflegen die Verbindung zu uns selbst. <\/p>\n<p>Heute zum Beispiel feiere ich den erfolgreichen Abschluss unseres GfK-Basis-Camps. Drei der Teilnehmer haben sich bereits f\u00fcr die Folgeseminare &#8222;Wunder der Empathie&#8220; angemeldet. Es gab ganz viel Wertsch\u00e4tzung und N\u00e4he. F\u00fcr meinen Kollegen und mich ein sch\u00f6nes, n\u00e4hrendes Erlebnis. <\/p>\n<p>Ich bin dankbar, dass ich meinem Ex-Mann zugeh\u00f6rt habe. Er erz\u00e4hlt schon l\u00e4nger \u00fcber mich, &#8222;diese Frau habe ich vier Mal kennen gelernt. 19XX und 19xx und 2003 und 2009.\u201c Am Samstag habe ich ihm zum zweiten Mal gesagt, dass ich das schwer h\u00f6ren kann. Dieses Mal kamen wir dazu ins Gespr\u00e4ch und ich sagte ihm, was bei mir ankommt, wenn er das sagt: \u201eAlso, fr\u00fcher warst Du ja total Schei\u00dfe, aber seit 2003 geht es allm\u00e4hlich aufw\u00e4rts mit dir&#8230;\u201c<br \/>\nEr schien ziemlich \u00fcberrascht und beteuerte vor Zeugen, er w\u00fcrde nichts dergleichen denken. Alles, was er ausdr\u00fccken wollte, sei, dass es immer wieder so neue Facetten an mir gebe&#8230; neu, anders&#8230; Das bringt mich dazu, ein Bed\u00fcrfnis zu feiern, dass ich erst an diesem Wochenende bewusst kennen gelernt habe: Shared Reality. Gemeint ist damit, dass Menschen die gleiche Warhnehmung teilen. Gerade jetzt bei meiner Arbeit im T\u00e4ter &#8211; Opfer-Ausgleich stelle ich intensiv fest, dass zwei Leute zur gleichen Zeit am gleichen Ort waren, aber eine v\u00f6llig unterschiedliche Einsch\u00e4tzung der Situation haben. Die Erfahrung habe ich im vorigen Modul des Basis-Camps sehr intensiv gemacht. Acht Leute waren im Raum und es gab mindestens ebenso viele Beschreibungen, was sich in einer bestimmten Situation abgespielt hat. Das macht mich sehr dem\u00fctig und ich m\u00f6chte k\u00fcnftig meine Wahrnehmung nicht mehr absolut setzen. So war es, basta! So war es vielleicht f\u00fcr mich. Wie es f\u00fcr Dich war, w\u00fcrde ich gern von Dir h\u00f6ren&#8230;<br \/>\nF\u00fcr diese Erkenntnis bin ich dankbar! <\/p>\n<p>So long!<br \/>\nYsabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, Welt! Atmen. Zur Ruhe kommen. Mich besinnen. Wof\u00fcr bin ich heute dankbar? Da f\u00e4llt mir als erstes ein Artikel aus dem Spiegel ein, der mich gestern Abend begeistert hat: Meditation als Mittel gegen Stress (alt) und Depressionen (f\u00fcr mich neu). 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