{"id":4693,"date":"2013-10-05T17:40:02","date_gmt":"2013-10-05T15:40:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4693"},"modified":"2013-10-05T17:40:02","modified_gmt":"2013-10-05T15:40:02","slug":"jetzt-aber-mal-richtiges-gfk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4693","title":{"rendered":"Jetzt aber mal richtiges GfK!"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, Welt!<br \/>\nAch, dieses ewige Kreuz um &#8222;richtig&#8220; oder &#8222;falsch&#8220;! Wie kann ich jemandem die Sch\u00f6nheiten der Gewaltfreien Kommunikation am besten vermitteln, ohne auch nur ein Mal zu sagen: Das ist kein GfK?<br \/>\nEine Teilnehmerin meines Seminars sagte vor ein paar Tagen, sie sei aus einem fr\u00fcheren Workshop bei einem anderen Trainer mit dem Gef\u00fchl rausgegangen, sie mache nichts richtig. Aua! Ein alter Freund von mir hat den Kontakt eingestellt, weil er es anstrengend fand, auf seine Sprache zu achten. Denn ich war jedes Mal wie eine Maschine angesprungen, wenn er sich mit Worten wieder mal selbst fertig gemacht hat&#8230; &#8222;Da habe ich gepennt&#8220; war seine letzte Aussage, die ich gern umgeschrieben haben wollte.<br \/>\nIch habe es mehr als einmal erlebt, dass Leute auf dem Tanzparkett es als pers\u00f6nliches Versagen eingeordnet haben, wenn sie vom Gef\u00fchl oder Bed\u00fcrfnis wieder auf die Wolfsshow-Karte geschickt wurden. \u201eIch habe das nicht <em>richtig<\/em> gemacht.\u201c<\/p>\n<p>Was lerne ich daraus?<br \/>\nIch brauche Empathie, wenn sich Leute selbst fertig machen. Ich brauche Einf\u00fchlung und Verstehen, wenn ich h\u00f6re, dass jemand \u00fcber sich sagt: \u201eDa habe ich geschlampt\u201c oder \u201eDa war ich unzuverl\u00e4ssig\u201c. Ich merke gerade, wie ich ins Schleudern komme. F\u00fcr heute hatte ich eine Arbeitsverabredung, die sich immer weiter nach hinten verschob. So schwer wie ich es h\u00f6ren kann, wenn sich mein Gegen\u00fcber daf\u00fcr kritisiert, dass sein Zeitmanagement andere Leute ins Trudeln bringt: Damit ist mir nicht geholfen. Und ihm oder ihr auch nicht. Ich ver\u00e4ndere nichts, wenn ich mich einfach nur wieder und wieder fertig mache. Ich ver\u00e4ndere etwas mit Innehalten. Indem ich den Blick auf meine Bed\u00fcrfnisse richte. Indem ich bereit bin, Bed\u00fcrfnisse zu priorisieren und das dann auch zu kommunizieren. So und so ist das bei mir. Wie ist das f\u00fcr dich? Und was brauchst du, um damit gut klar zu kommen? <\/p>\n<p>Ich brauche in dieser konkreten Situation so was wie Sicherheit. Ich m\u00f6chte mich darauf verlassen, dass getroffene Verabredungen eingehalten werden. Wenn das nicht geht, m\u00f6chte ich eingebunden sein in die Vereinbarung neuer Pl\u00e4ne. Und vor allem m\u00f6chte ich nicht x-mal nach hinten geschoben werden, weil immer etwas anderes h\u00f6here Priorit\u00e4t hat als mein Anliegen. <\/p>\n<p>Huch! Vom H\u00f6lzchen zum St\u00f6ckchen! Eigentlich wollte ich doch dr\u00fcber schreiben, dass andere Menschen so schnell ein Richtig oder Falsch h\u00f6ren. Und dass ich nicht wei\u00df, wie ich mich ehrlich ausdr\u00fccken kann, ohne dass eine derartige Botschaft ankommt. Stattdessen merke ich, wie frustriert ich aktuell bin, und dass meine Bed\u00fcrfnisse nach Unterst\u00fctzung, Sicherheit, Gesehen werden, Effizienz und Wachstum nicht erf\u00fcllt sind. Was mache ich nun damit? <\/p>\n<p>Ich verzieh mich mit dem neuen Buch \u00fcber Change Management aufs Sofa. <\/p>\n<p>So long! <\/p>\n<p>Ysabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, Welt! Ach, dieses ewige Kreuz um &#8222;richtig&#8220; oder &#8222;falsch&#8220;! 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