{"id":4676,"date":"2013-09-23T20:29:50","date_gmt":"2013-09-23T18:29:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4676"},"modified":"2013-09-23T20:31:16","modified_gmt":"2013-09-23T18:31:16","slug":"es-geht-um-mich-in-der-gfk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4676","title":{"rendered":"Es geht um mich&#8230; in der GfK"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, Welt!<br \/>\nMeine Gedanken kreisen immer intensiver um das vierteilige Seminar, das am kommenden Wochenende startet. Mein erster Mehrteiler, wenn man mal von BH und Slip im gleichen Look absieht. Ich merke, dass ich in meiner Begeisterung die Kursteilnehmer geradezu \u00fcbersch\u00fctten m\u00f6chte mit all diesen wunderbaren Informationen, die ich in den vergangenen zehn Jahren zum Thema Kommunikation gesammelt habe. Und ich versuche, meine Gedanken in geordnete Bahnen zu lenken, gewisserma\u00dfen einzudampfen, Consomm\u00e9 zu kochen sozusagen. Was ist die Essenz der GfK? Worum geht es? Warum ist es sch\u00f6n (n\u00fctzlich\/sinnvoll\/bereichernd), sich sich damit zu befassen? <\/p>\n<p>Als wichtigsten Aspekt sehe ich dabei die Chance, sich selber besser kennen zu lernen. Auf <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegelwissen\/psychotherapie-mit-therapie-krisen-meistern-a-919324.html\">Spiegel online <\/a> entdeckte ich dazu einen interessanten Artikel, aus dem ich hier zitieren m\u00f6chte: <\/p>\n<blockquote><p>\nPsychotherapie? Das schien ihm lange &#8222;wie ein Eingest\u00e4ndnis individueller Schw\u00e4che&#8220;. Schlie\u00dflich sei er im Freundeskreis mit der Trennung von seiner Frau &#8222;in bester Gesellschaft&#8220;. Aber seine Traurigkeit wollte kein Ende nehmen. Und es schwante ihm, dass sein Zustand weniger mit seiner Frau zu tun hatte. Eines Tages musste er sich eingestehen: &#8222;Ich glaube, es geht hier um mich.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p>In meinem B\u00fccherregal stehen auch Infos zum Enneagramm, \u00fcber den Myers-Briggs-Typen-Indikator und Riemanns &#8222;Grundformen der Angst&#8220;. Die Frage \u201eWer bin ich und wie ticke ich?\u201c hat mich schon in der Schulzeit besch\u00e4ftigt, damals verbunden mit den Gedanken: So wie ich bin, scheint was mit mir nicht zu stimmen, und wenn ich w\u00fcsste, wie ich bin und was mich treibt, k\u00f6nnte ich mich ja so ver\u00e4ndern, dass ich von anderen geliebt werde&#8230; Die Frauenbewegung schien mir in den 80er und 90er Jahren Antworten zu geben. Aus meiner heutigen Einsch\u00e4tzung halfen mir die Antworten nicht weiter. Aus meinem (so gern zitierten) &#8222;ich bin Schei\u00dfe&#8220; wurde dann einfach &#8222;du bist Schei\u00dfe&#8220;. Na, dann hatten wir doch einen Schuldigen gefunden. <em>Der<\/em> Partner, <em>die<\/em> M\u00e4nner, <em>die<\/em> Gesellschaft&#8230;<br \/>\nWarum also GfK betreiben?<br \/>\nAntwort: Weil uns die Gewaltfreie Kommunikation Wege zu Authentizit\u00e4t, Eigenverantwortung und Bewusstheit aufzeigt. Richard Beauvais schrieb 1964 in einem Text: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eWir sind hier, weil es letztlich kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht.<\/p>\n<p>Solange er nicht zul\u00e4sst, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es f\u00fcr ihn keine Geborgenheit. Solange er sich f\u00fcrchtet, durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen \u2013 er wird allein sein. Wo k\u00f6nnen wir solch einen Spiegel finden, wenn nicht in unserem N\u00e4chsten.<\/p>\n<p>Hier in der Gemeinschaft kann ein Mensch erst richtig klar \u00fcber sich werden und sich nicht mehr als den Riesen seiner Tr\u00e4ume oder den Zwerg seiner \u00c4ngste sehen, sondern als Mensch, der Teil eines Ganzen zu ihrem Wohl seinen Beitrag leistet. In solchem Boden k\u00f6nnen wir Wurzeln schlagen und wachsen. Nicht mehr allein \u2013 wie im Tod \u2013 sondern lebendig als Mensch unter Menschen&#8220;.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Es gibt kein Entrinnen vor uns selbst. Im Urlaub habe ich einen Vortrag von Erich Fromm geh\u00f6rt, der mich sehr angesprochen hat. Darin beschreibt er den Segen der Psychoanalyse, wenn sie denn fachgerecht ausgef\u00fchrt wird: Man lernt, sich selbst zu analysieren, sich selbst auf die Spur zu kommen. Und siehe da: Genau das passiert bei der GfK auch. Nur brauche ich dazu keine jahrelangen Besuche beim Analytiker. Ich delegiere nicht die Verantwortung an einen Profi. Der soll mal sch\u00f6n herausfinden, wie ich ticke.. Nein! Alles was ich brauche ist ein bisschen Bereitschaft, meine Verhaltensweisen, repr\u00e4sentiert durch meine Sprache, zu reflektieren. Wie rede ich mit mir? Und wie rede ich mit Dir? Von oben herab, wie die Eltern mit einem ungezogenen Kind? Oder \u00e4ngstlich, wie ein Kind mit den \u00fcberlegenen Erziehern? Wann bin ich wirklich auf Augenh\u00f6he? Was brauche ich, um dort hin zu kommen? Ja, was brauche ich \u00fcberhaupt? In meinem Leben, in meinen Beziehungen, am Arbeitsplatz, in der Familie, in der Partnerschaft, mit mir&#8230;? <\/p>\n<p>Sind das nicht unsere fundamentalen Lebensfragen? Und ist es nicht unglaublich, dass wir mithilfe der GfK darauf Antworten finden k\u00f6nnen? Heute ist wieder einer der Tage, an denen ich Marshall so unendlich dankbar bin f\u00fcr das, was er uns mit der GfK geschenkt hat. Wie gut, dass ich nicht da hin zur\u00fcck muss, wo ich hergekommen bin! <\/p>\n<p>So long! <\/p>\n<p>Ysabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, Welt! Meine Gedanken kreisen immer intensiver um das vierteilige Seminar, das am kommenden Wochenende startet. Mein erster Mehrteiler, wenn man mal von BH und Slip im gleichen Look absieht. 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