{"id":4506,"date":"2013-04-24T13:02:20","date_gmt":"2013-04-24T11:02:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4506"},"modified":"2013-04-24T13:03:34","modified_gmt":"2013-04-24T11:03:34","slug":"die-unausgesprochenen-worte-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4506","title":{"rendered":"Die unausgesprochenen Worte (6)"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, Welt!<br \/>\n\u201eTrying is nothing. Mach&#8217;s einfach&#8230;!\u201c Wieder mal ein Original-Zitat, das ich im Workshop von Arnina Kashtan mitgeschrieben habe. Und diese Aussage sch\u00fcttelt mich in den letzten Tagen.<br \/>\nVor ein paar Monaten bl\u00e4tterte ich durch eine Ausgabe der Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.ksmagazin.de\/heftarchiv\/details\/heft\/22012\/\">&#8222;Kommunikation &#038; Seminar&#8220; <\/a> und delektierte mich an einem Themenschwerpunkt &#8222;Existenzgr\u00fcndung&#8220;. Seither wabern immer wieder Informationen aus dieser Artikelsammlung durch mein Hirn. Ich habe bestimmte Vorstellungen, was ich tun k\u00f6nnte oder tun sollte, wenn es jetzt in Richtung Selbstst\u00e4ndigkeit geht, und gleichzeitig ist da immer noch eine angezogene Handbremse. Und so gibt es ein z\u00f6gerliches &#8222;ich k\u00f6nnte mal dies oder das probieren&#8220;, und das war&#8217;s dann auch schon wieder.<br \/>\nNeulich hatte ich ein wunderbares Empathiegespr\u00e4ch mit meiner gleichnamigen GfK-Freundin. Und als Ergebnis habe ich mit rausgenommen, dass ich nicht wirklich wei\u00df, wie ich <em>meins<\/em> in die Welt bringen kann. Vielleicht ist das die Energie hinter dem Versuch. &#8222;Das Wasser k\u00f6nnte kalt sein, aber ich k\u00f6nnte ja mal mit dem gro\u00dfen Zeh vorf\u00fchlen. Aber wenn es dann kalt ist&#8230; was dann?&#8220; <\/p>\n<p>Trying is nothing. Ich fange an, diesen Satz zu verstehen. Im Versuch ist quasi das Aussteigen, das Scheitern und das es doch nicht so ganz tun enthalten. &#8222;Ich versuche es&#8220; hat eine andere Energie als &#8222;ich mache es&#8220;. Beim Versuch schwingen alle Bedenken des 21. Jahrhunderts mit. Was wird? Werde ich meinen Lebensunterhalt verdienen k\u00f6nnen? Wird es genug Interessenten geben? Ich zitiere mich mal hier selbst: <\/p>\n<blockquote><p><strong>4. Unterwegs in der Zukunft<\/strong><br \/>\nBeispiel: Werde ich morgen noch einen Job haben? Wird sich meine Tochter von mir abwenden? Reicht das Geld f\u00fcr die Miete am Ende des Monats?<br \/>\nKlar zu erkennen: Der Aufenthalt in der Zukunft f\u00fcttert die Angst.<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch diese \u00dcberlegungen stammen aus dem <a href=\"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4471\">Workshop von Arnina<\/a>. Ich bin also nicht im Hier und Jetzt. &#8222;Versuch&#8220; b\u00fcndelt nicht alle meine Kraft im Jetzt. &#8222;Tun&#8220; tut es. Aber wie ich den Absprung von meinem pers\u00f6nlichen Zehn-Meter-Brett schaffen soll, weg vom Z\u00f6gern, von der Zukunftsangst, von der Unsicherheit, hin zum Tun, zum Sein, ins Hier und Jetzt &#8211; das ist mir gerade noch v\u00f6llig unklar. <\/p>\n<p>Jedenfalls habe ich mich eben bei K&#038;S als freie Mitarbeiterin beworben und werde f\u00fcr Mai eine Urlaubsvertretung im Arbeitslosenprojekt \u00fcbernehmen. Richtig gutes Geld gibt es f\u00fcr letzteres nicht, im Gegenteil, ich zahle drauf. Aber es erf\u00fcllt meine Bed\u00fcrfnisse nach Sinnhaftigkeit und Struktur. Und das ist ja auch schon mal was. Ich tue es. <\/p>\n<p>So long! <\/p>\n<p>Ysabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, Welt! \u201eTrying is nothing. Mach&#8217;s einfach&#8230;!\u201c Wieder mal ein Original-Zitat, das ich im Workshop von Arnina Kashtan mitgeschrieben habe. Und diese Aussage sch\u00fcttelt mich in den letzten Tagen. 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