{"id":4136,"date":"2012-07-21T13:13:26","date_gmt":"2012-07-21T11:13:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4136"},"modified":"2012-07-21T13:16:50","modified_gmt":"2012-07-21T11:16:50","slug":"kraut-ruben-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=4136","title":{"rendered":"Kraut &#038; R\u00fcben (15)"},"content":{"rendered":"<p>Hallo, Welt!<br \/>\nEben habe ich wieder mal etwas f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden getan. Bitte nicht von der Beobachtung <a href=\"https:\/\/www.giraffenohren.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Green-Smoothies.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.giraffenohren.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Green-Smoothies-150x150.jpg\" alt=\"\" title=\"Green Smoothie\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-4137\" \/><\/a> auf den Geschmack schlie\u00dfen. Der &#8222;Green Smoothie&#8220; des heutigen Samstags besteht aus einer halben Salatgurke, je zwei Nektarinen, \u00c4pfeln und Bananen und sechs sehr gro\u00dfen Wirsingkohl-Bl\u00e4ttern. Ich vermisse die leichte Petersilien-Note der vergangenen Woche. Na, Morgen wieder&#8230; <\/p>\n<p>Mein Laminierger\u00e4t hat sich verabschiedet. Das zweite innerhalb eines Jahres. Ich bin gefrustet. Statt gl\u00e4nzender Folien mit putzigen Bildern drin kommen <a href=\"https:\/\/www.giraffenohren.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Laminiergera\u0308t.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.giraffenohren.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Laminiergera\u0308t-150x150.jpg\" alt=\"\" title=\"Laminiergera\u0308t\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-4138\" \/><\/a> Zieharmonikas raus, die Florian Silbereisen alle Ehre machen w\u00fcrden. Schade, dabei war ich grad so sch\u00f6n in Schwung, 60 Folien f\u00fcr ein neues Kennenlernspiel zu braten. Nachts um halb 2 trat dann das Ger\u00e4t in Streik. Ich habe bei der Firma, bei der ich gekauft habe, angefragt, ob sie einen Tipp f\u00fcr mich haben, oder bereit w\u00e4ren, das Ger\u00e4t zur\u00fcckzunehmen, aber leider hat noch keiner geantwortet. Nun gut. Ich kann meinen Blick auf den Mangel richten (Laminierger\u00e4t kaputt), oder auf den Reichtum. Heute also ein versch\u00e4rfter Blick auf all den Reichtum, der in dieser Woche zu mir gekommen ist. <\/p>\n<p>Mittwoch wurden die Geburtstagsgeschenke meiner Eltern geliefert. Ein unglaublicher Profi-Drucker <a href=\"https:\/\/www.giraffenohren.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Drucker.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.giraffenohren.com\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Drucker-e1342867671765-150x150.jpg\" alt=\"\" title=\"Drucker\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-4139\" \/><\/a> sowie ein grandioser Laptop. Whow, ich springe hier hin und her und freue mich! Donnerstag habe ich dann erstmals Seminar-Handouts doppelseitig bedruckt, gelocht und beringt, so dass ich nun zun\u00e4chst \u00fcber 12 Handouts verf\u00fcge. Das hat mich allein 2 Stunden gekostet, denn dieses Doppelseitige auf vorgedrucktem Briefpapier brachte einiges an Versuch und Irrtum mit sich. Gleichzeitig ist mir klargeworden, dass ich in den kommenden Monaten noch hunderte Dokumente konvertieren muss von Indesign auf PDF. Sonst sind sie f\u00fcr mich verloren. Wie hie\u00df der Typ, der immer einen Stein einen Berg hinaufrollen musste? Sisyphos. <\/p>\n<blockquote><p>\u201eUnd weiter sah ich den Sisyphos in gewaltigen Schmerzen: wie er mit beiden Armen einen Felsblock, einen ungeheuren, fortschaffen wollte. Ja, und mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen stemmend, stie\u00df er den Block hinauf auf einen H\u00fcgel. Doch wenn er ihn \u00fcber die Kuppe werfen wollte, so drehte ihn das \u00dcbergewicht zur\u00fcck: von neuem rollte dann der Block, der schamlose, ins Feld hinunter. Er aber stie\u00df ihn immer wieder zur\u00fcck, sich anspannend, und es rann der Schwei\u00df ihm von den Gliedern, und der Staub erhob sich \u00fcber sein Haupt hinaus.\u201c<br \/>\n\u2013 Homer: Odyssee 11. Gesang, 593\u2013600. \u00dcbersetzung Wolfgang Schadewaldt<\/p><\/blockquote>\n<p>Irgendwie nimmt die Arbeit nie ein Ende.<br \/>\nMeine Aufzeichnungen bez\u00fcglich meiner Work-Life-Balance erf\u00fcllen mein Herz nicht mit Freude. Ich werde mit allerlei Glaubenss\u00e4tzen in Bezug auf die Arbeit konfrontiert. Arbeiten, die ich fr\u00fcher nach der Arbeit gemacht habe, z\u00e4hlen nicht als Arbeit. Wa? Also: Waschen, B\u00fcgeln, Kochen, Putzen &#8211; das ist alles keine Arbeit, weil ich das ja fr\u00fcher nach oder vor oder neben der Arbeit gemacht habe, oder zus\u00e4tzlich zur Arbeit. Hm. Wie sagt meine Freundin Byron Katie? Ist das wirklich wahr?<br \/>\nNein, ist es nicht. F\u00fchlt sich aber so an. Also: Das Gef\u00fchl ist Scham. Ach&#8230; da ist sie ja wieder&#8230; <\/p>\n<p>Mittlerweile nimmt auch das Thema &#8222;Mediation&#8220; in meiner Aufmerksamkeit einen gr\u00f6\u00dferen Raum ein. Zum einen bat mich eine Kollegin, die schon seit zehn Jahren mediiert, um eine Intervision (eigentlich wollte sie Supervision, aber darin f\u00fchle ich mich nicht fit. Ja&#8230;. ich wei\u00df&#8230; kein Gef\u00fchl. Gef\u00fchl ist unsicher, besorgt, z\u00f6gerlich). Es k\u00f6nnte sein, dass sich aus dieser Angelegenheit ein Auftrag f\u00fcr ein Kommunikationstraining in einer Firma ergibt. Zum anderen bin ich angefragt, in einer Familiensache zu mediiieren. das klingt spannend f\u00fcr mich. <\/p>\n<p>Dankbar bin ich heute vor allem f\u00fcr die Unterst\u00fctzung, die ich durch meine Eltern erfahren durfte. Dankbar bin ich auch f\u00fcr eine R\u00fcckmeldung, die ich gestern in einem Telefonat bekam. Eine GfK-Freundin hatte eigentlich &#8222;nur&#8220; Kontakt halten wollen, und daraus wurde ganz unvermutet eine Anliegen-Arbeit am Telefon. Das Ergebnis war f\u00fcr die Freundin so begl\u00fcckend, dass sie sich anschlie\u00dfend ganz erfrischt, belebt und gest\u00e4rkt wahrnahm. &#8222;Eigentlich brauche ich gar keinen Urlaub mehr&#8230;&#8220;. Das sind doch wunderbare Worte, oder? Dankbar bin ich auch f\u00fcr mein sch\u00f6nes Zuhause und f\u00fcr die Gesichtsmassage, die mir gestern zuteil wurde. Nach wie vor ist es schwer f\u00fcr mich, mir sch\u00f6ne Dinge zu g\u00f6nnen oder sie zuzulassen. Seit einem halben Jahr liegt ein Verw\u00f6hngutschein f\u00fcr ein Hamburger Kosmetikhaus in meiner Schublade. Es gab noch nicht mal den Gedanken, ihn einzul\u00f6sen&#8230;<br \/>\nIch bin meiner Partnerin in der \u00dcbungsgruppe dankbar, dass sie mich heute formvollendet davon entbunden hat, zu ihrer Feier zu kommen. Ich nehme mich derma\u00dfen unter Druck wahr, dass ich wahrscheinlich nur mit Bauchschmerzen dort gesessen h\u00e4tte. Ich bin Christel und meinem Freund Helmuth dankbar, die den Eindruck hatten, ich br\u00e4uchte Unterst\u00fctzung, und die mich einfach angerufen haben. Wie bereichernd! Das erf\u00fcllt meine Bed\u00fcrfnisse nach Gesehen und Geh\u00f6rt werden, nach Empathie, Gemeinschaft und Vertrauen. Ich bin auch dankbar daf\u00fcr, dass ich ab Montag wieder in Heide zum Einsatz komme. Zwei Wochen Giraffenohren-Urlaubsvertretung &#8211; ich freu mich!<br \/>\nSo sieht&#8217;s aus. Und was ist bei Euch los? <\/p>\n<p>So long!<br \/>\nYsabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo, Welt! Eben habe ich wieder mal etwas f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden getan. Bitte nicht von der Beobachtung auf den Geschmack schlie\u00dfen. Der &#8222;Green Smoothie&#8220; des heutigen Samstags besteht aus einer halben Salatgurke, je zwei Nektarinen, \u00c4pfeln und Bananen und sechs sehr gro\u00dfen Wirsingkohl-Bl\u00e4ttern. Ich vermisse die leichte Petersilien-Note der vergangenen Woche. 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