{"id":3846,"date":"2012-03-08T13:33:33","date_gmt":"2012-03-08T12:33:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=3846"},"modified":"2012-03-08T13:34:14","modified_gmt":"2012-03-08T12:34:14","slug":"kraut-ruben-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=3846","title":{"rendered":"Kraut &#038; R\u00fcben (11)"},"content":{"rendered":"<p><strong>8. M\u00e4rz<\/strong><br \/>\nManche spirituellen Traditionen verwenden den Ausdruck &#8222;Gottvater&#8220;. Aber jeder Begriff zur Beschreibung der h\u00f6chsten Wirklichkeit ist problematisch. \u201eMutterg\u00f6ttin\u201c ist ein guter Ausdruck, um die Vorstellungen zu neutralisieren, die wir \u00fcber Gottvater haben. <\/p>\n<p><em>Thich Nhat Hanh<br \/>\nHeute achtsam leben<\/p>\n<p><\/em><br \/>\nHallo, Welt!<br \/>\nDie vergangenen 20 Jahre habe ich jeweils zum Weltfrauentag meine Kolleginnen mit einer Blume bedacht. Urspr\u00fcnglich mit einer roten Nelke, die letzten Jahre dann mit mit einem Primelchen oder Osterglocken. Dieses Mal war mir das Datum nicht mal pr\u00e4sent. Vielleicht liegt es mit an meinen ver\u00e4nderten Lebensumst\u00e4nden. Aber heute Morgen rief mich ein alter Freund an, um mir zum Frauentag zu gratulieren. Er hat mit GfK nichts am Hut. Am Telefon sagte er: \u201eIch rufe dich heute, am Weltfrauentag, an, um dir zu sagen, dass du so ein wichtiger Mensch in meinem Leben bist. Und da ist dieses Datum doch eine gute Gelegenheit, das auch mal auszusprechen.\u201c<\/p>\n<p>Ich war in Tr\u00e4nen. Erf\u00fcllte Bed\u00fcrfnisse:<br \/>\nWertsch\u00e4tzung<br \/>\nGesehen werden<br \/>\nVerbindung<br \/>\nW\u00e4rme<br \/>\nRespekt<br \/>\nVertrauen<\/p>\n<p>Es f\u00fchlt sich ganz wunderbar und ganz kostbar an. Ich bin dankbar f\u00fcr diesen Anruf.<\/p>\n<p>Statt Blumen habe ich mir heute einen neuen Haarschnitt geg\u00f6nnt. Gegen das Grau will ich nichts unternehmen. Eine gute Bekannte von mir hat als Signatur den Satz: \u201eIch m\u00f6chte in Liebe und W\u00fcrde alt werden\u201c, und das spricht mich sehr an. Aber trutschig und altbacken muss ich deshalb ja trotzdem nicht aussehen. \u201eDarf es ein bisschen Wachs sein?\u201c \u201eAber gerne! Was kann ich denn aus diesem Mop auf dem Kopf machen?\u201c  Passt schon. Ich nehme mich authentisch und klar wahr. Das ist ja auch mal was Sch\u00f6nes. <\/p>\n<p>Gestern Abend waren wir in der \u00dcbungsgruppe tats\u00e4chlich zu neunt. Uff, das war bisher die gr\u00f6\u00dfte Gruppe, die ich unter meinen Fittichen hatte.  Ab Montag sind es dann 16. Da war das ja noch mal eine gute \u00dcbung. Es kann sein, dass ich bei meiner Simran-Urlaubsvertretung auch so viele Menschen begr\u00fc\u00dfen darf. Vorletztes Mal waren wir 12, am Dienstag immerhin auch neun. Ich m\u00f6chte feiern, dass mir das keine Angst macht und dass ich mich &#8211; gef\u00fchlt &#8211; ganz gut auf unterschiedliche Menschen einstellen kann. <\/p>\n<p>\u00c4h &#8211; gef\u00fchlt&#8230;. wie f\u00fchlt sich das denn an?<br \/>\nWarm<br \/>\nbehaglich<br \/>\nbeschwingt<br \/>\naktiv<br \/>\nenergiegeladen<br \/>\nfrisch<br \/>\nkonzentriert<br \/>\nkraftvoll<br \/>\nlebendig<br \/>\nmotiviert<br \/>\nschwungvoll<br \/>\nz\u00e4rtlich und<br \/>\nzuversichtlich. <\/p>\n<p>Na, bitte, geht doch! <\/p>\n<p>Au\u00dfderm m\u00f6chte ich ein \u201eLands End\u201c- Schn\u00e4ppchen feiern. Ich hatte seit November hier im Dorf mit ein paar schwarzen sportlichen Schn\u00fcrschuhen von Ecco gelieb\u00e4ugelt, die ich auch schon in braun hatte. Bequem, praktisch. Allein, der Preis wollte und wollte nicht fallen. Und 99 Euro waren mir einfach zu viel.<br \/>\nGleichzeitig habe ich aber keine schwarzen wetterfesten Halbschuhe, und f\u00fcr die g\u00e4be es aber ziemlich viel Bedarf.<br \/>\nJetzt entdeckte ich welche bei Landsend. Ein bisschen speziell, Filz und Wildleder, ein bisschen wie Surfschuhe, aber mit einer richtig dicken Profilsohle. Da habe ich dann zugeschlagen und \u00fcberweise jetzt mit Freuden 29 Euronen f\u00fcr ein paar wetterfeste, schwarze Halbschuhe. Ich bin dankbar, auch mir, dass ich so sorgsam mit meinen finanziellen Ressourcen umgehe. <\/p>\n<p>Ansonsten f\u00e4llt mir auf, dass ich sehr m\u00fcde bin. Heute Morgen habe ich schon 90 Minuten l\u00e4nger geschlafen als \u00fcblich. Und trotzdem bin ich ganz ersch\u00f6pft. Mein Wolf beisst mir fr\u00f6hlich in die Waden, um mich zu neuen H\u00f6chstleistungen anzuspornen. Aber viel Kraft ist heute nicht da. Mal sehen, was wir da miteinander ausverhandelt kriegen. <\/p>\n<p>Hatte ich schon von dem Flop mit meinen \u201eGardinen\u201c erz\u00e4hlt? Ich hatte doch ganz stolz bei Lidl Faltrollos gekauft, die sich im Fenster auf und ab bewegen lie\u00dfen. Vorige Woche habe ich sie in m\u00fchevoller Fummelarbeit im Fenster des Giraffenzimmers installiert. Zufrieden war ich damit ungef\u00e4hr zehn Minuten. Dann guckte ich mir das ganze von au\u00dfen an und dachte, hm, das ist es noch nicht&#8230; Nach zwei Tagen habe ich sie wieder runtergekratzt und zu den Flohmarkt-Artikeln gelegt. Das geht nicht. \u201eSieht aus wie gewollt und nicht gekonnt\u201c, sagte eine Freundin. Da lasse ich mir noch was anderes einfallen. Wer sagte mal, \u201carme Leute k\u00f6nnen es sich nicht leisten, billig einzukaufen\u201c? Diese 30 Euro waren rausgeworfenes Geld. Schade. <\/p>\n<p>So long! <\/p>\n<p>Ysabelle<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. 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