{"id":3446,"date":"2011-12-07T09:34:32","date_gmt":"2011-12-07T08:34:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=3446"},"modified":"2011-12-15T12:33:40","modified_gmt":"2011-12-15T11:33:40","slug":"wer-bist-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.giraffenohren.com\/?p=3446","title":{"rendered":"Wer bist ich?"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000080\">Hallo Ihr Lieben!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080\">Ich m\u00f6chte heute gerne ein paar Gedanken \u00fcber das Leben mit euch teilen.\u00a0Seit ich darauf achte ist es f\u00fcr mich immer wieder erstaunlich offensichtlich, wie sehr wir unser eigenes Schicksal erzeugen. Ich merke es an vielen kleinen Beispielen in meinem Leben und bei Menschen die ich treffe: Wenn ich \u00fcberzeugt bin,\u00a0dass ich nichts wert bin, zu dick, zu doof, zu wenig Geld habe oder was auch immer, dann werde ich immer wieder Erfahrungen produzieren und in mein Leben ziehen, die mir ganz genau das best\u00e4tigen.\u00a0Finde ich mich zu dick? Dann werde ich an keinem Spiegel vorbeigehen k\u00f6nnen, ohne mich zu kritisieren. Finde ich, dass ich zu wenig Geld habe? Dann wird mir vielleicht jede Anschaffung von Freunden, die ich mir nicht leisten kann das best\u00e4tigen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000080\"> Und wenn mein Leben mich mit etwas konfrontiert, das nicht in mein Schema passt? Ein unerwarteter Geldsegen, ein Lob vom Chef, ein Kilo weniger auf der Waage?Mit gen\u00fcgend Offenheit kann ich dann dazu lernen und pl\u00f6tzlich in einer ganz anderen Welt aufwachen. Ich habe zum Beispiel eine zeitlang geglaubt, dass ich kein Geld habe, damals kam ich in etwa auf 1100\u20ac im Monat. Ich habe gespart, jede Ausgabe tat mir weh und ich war \u00fcberzeugt, kein Geld f\u00fcr irgendwelche Anschaffungen zu haben. Heute lebe ich von 800\u20ac im Monat und kann unseren Wohlstand und Reichtum manchmal gar nicht fassen!Ich komme gut \u00fcber die Runden und freue mich kringelig \u00fcber das, was wir uns leisten k\u00f6nnen. Die Ver\u00e4nderung fand einzig und allein in meinem Kopf statt!Aber wenn ich daf\u00fcr nicht offen genug bin lehnen ich diese Erfahrungen wahrscheinlich ab, sehe sie meistens noch nicht einmal oder lasse gar nicht zu, dass sie stattfinden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080\">Erich Fromm schrieb viel \u00fcber Besitzorientierung, haben wollen und festhalten wollen an dem was man hat und wei\u00df. Am schwierigsten herzugeben, schrieb er an einer Stelle, sind unsere Vorstellungen \u00fcber uns und die Welt,\u00a0unser Weltbild, unsere Feindbilder, und ganz besonders unser Selbstbild. Ich habe Menschen erlebt, die buchst\u00e4blich lieber sterben wollten, als ihr Selbstbild zu ver\u00e4ndern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080\">Ein Kommilitone ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr. Es scheint f\u00fcr ihn kein anderes Thema zu geben, als sein Leiden im Leben. Selbst was ein Pr\u00fcfer ihm vor 15 Jahren angetan hat wei\u00df er noch genau zu berichten,und es hat sich nichts ge\u00e4ndert, alle sind sie immer noch genauso fies zu ihm. Ja, wahrscheinlich braucht er Empathie, geh\u00f6rt werden, gesehen werden. Und gleichzeitig behaupte ich, entscheidet er sich daf\u00fcr, immer wieder dasselbe zu erleben, und es ist seine Verantwortung, etwas daran zu \u00e4ndern oder aber sich an dem Leben zu erfreuen, das er sich ausw\u00e4hlt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080\">Nat\u00fcrlich ist es leichter, bei anderen Menschen zu versuchen, den Strohalm aus dem Auge zu ziehen, und ich habe es lange eifrig versucht. Das neueste Werkzeug daf\u00fcr war nat\u00fcrlich Empathie und Zuh\u00f6ren,in der Hoffnung, solche Leute auf andere, bessere, kl\u00fcgere Gedanken \u00fcber sich und die Welt zu bringen. Alte Gewohnheiten geh\u00f6ren wohl auch zu dem, was ich nur widerstrebend aufgebe\u00a0 \ud83d\ude44 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080\">In letzter Zeit denke ich n\u00e4mlich \u00f6fter den Gedanken, dass vielleicht jede dieser Erfahrungen wichtig und richtig ist &#8211; <strong>keine ist besser oder schlechter<\/strong> als die andere. Ob jemand an Magersucht stirbt oder sich am Leben erfreut, geizig oder spendabel ist, sich sch\u00f6n oder h\u00e4\u00dflich findet, f\u00fcr die Seele sind das alles absolut wertvolle Erfahrungen, eine so gut wie die andere. Und wahrscheinlich werden wir in diesem und vielen anderen Leben solange dieselben Erfahrungen machen, bis wir genug von ihnen haben und uns f\u00fcr andere entscheiden.Und das ist der Punkt auf den ich hinaus will: Wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen uns <strong>entscheiden<\/strong>, etwas zu erleben. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080\">Die entscheidende Frage ist dabei nicht, was um mich herum passiert, sondern \u00a0&#8222;Was m\u00f6chte ich in mein Leben ziehen?&#8220;,\u00a0oder wie Neale Donald Walsch es in &#8222;Gespr\u00e4che mit Gott&#8220; schreibt, &#8222;Was ist deine gr\u00f6\u00dfte Vision von dir selbst?&#8220;, &#8222;Wer m\u00f6chtest du sein?&#8220;<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"shaban &amp; K\u00e4ptn Peng - werbistich\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/MpOVJWi6ul8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080\">Wie ein Kind zu Fasching ausprobiert, wie es sich anf\u00fchlt, Pirat oder Cowboy zu sein, kann ich ausprobieren, wie es ist, arm zu sein, sch\u00f6n, h\u00e4\u00dflich, reich, mitf\u00fchlend oder brutal. Alles das kenne ich,alles ist nur einen Gedanken entfernt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"color: #000080\"><strong><span style=\"font-size: medium\">Was m\u00f6chte ich erleben &#8211; wer m\u00f6chte ich heute sein?<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;color: #000080\">Markus<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Ihr Lieben! Ich m\u00f6chte heute gerne ein paar Gedanken \u00fcber das Leben mit euch teilen.\u00a0Seit ich darauf achte ist es f\u00fcr mich immer wieder erstaunlich offensichtlich, wie sehr wir unser eigenes Schicksal erzeugen. 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