Ich hätte gern ein Paar Giraffenohren!

Unterwegs mit gewaltfreier Kommunikation – von Ysabelle Wolfe

Dankbarkeit 31.12.2017

Hallo, Welt!
Der letzte Tag der Jahres bietet sich an, um auf die 365 Tage zurück zu gucken. Im vorigen Jahr war es mir schwer gefallen, an diesem Tag das Gute in meinem Leben zu feiern. In diesem Jahr fand ich das leichter.

Ich bin dankbar, dass ich in 2017 mit meinem Geld ausgekommen bin und beispielsweise nicht meinen Bausparvertrag anbrechen musste. Zwar hatte ich die letzten drei Monate ziemlich viel Angst und Druck, dass es nicht reicht, und das waren durchaus unerfreuliche Gefühle. Aber letzten Endes hat es gepasst und ich freue mich darüber.

Anfang Januar hatte ich ja einer früheren Kollegin, die in Not geraten war, 1000 Euro geliehen. Bisher konnte sie mir das Geld nicht zurückzahlen. Ich bin froh, dass ich diese Entscheidung auf den letzten Metern nicht bereuen musste, sondern zurecht gekommen bin. Und das, obwohl ich ja Mitte des Jahres ganz groß meinen runden Geburtstag gefeiert habe …

Ich bin dankbar für eine bessere Verbindung zu meiner Schwiegertochter und das schöne Verhältnis zu meiner Enkelin. Ich bin dankbar, dass Mediation und Supervision in meiner Firma für ein besseres Miteinander gesorgt haben.

Ich bin dankbar, dass wir vier weitere Ausgaben der Empathischen Zeit auf den Weg gebracht haben. Ich erinnere mich an einen ungläubigen Michael Dillo, der mich 2014 fragte: „Woher willst du denn die Themen nehmen?“ Und schon damals war ich sicher, dass DAS nicht das Problem sein würde.

Ich bin dankbar, dass mein Hund seine Operation gut überstanden hat und wir so viel Freude miteinander haben. Das ist glaube ich das allergrößte Plus in meinem Leben. Es ist schön, so viel Liebe schenken zu können und zu empfangen. Wenn ich auch nicht darauf stehe, dass er mir übers Gesicht schleckt …

Ich bin dankbar für die Freundschaften, die mich in all den Jahren begleitet haben. Mein Dank geht nach Bremen und Niedernhausen, nach Braunschweig, Köln, Kiel, Diemarden, Berlin und nach London. Freundschaften bereichern mein Leben und ich habe immer besser gelernt, auch meine Freunde „in Anspruch“ zu nehmen, statt zu versuchen, mit allem allein fertig zu werden. Das möchte ich weiter ausbauen, damit es auch hier Balance und Verbindung gibt.

Meine wichtigsten Vorhaben für 2018:
Ich möchte weiterhin sorgsam mit meinen finanziellen Ressourcen umgehen und mir dazu Unterstützung organisieren.
Ich möchte meinem Bauchgefühl vertrauen und mich nicht immer wieder von anderen Leuten bequatschen lassen, Dinge anders zu machen.
Ich möchte mehr Pausen machen, Urlaub machen und freie Tage einlegen. Ich merke, wie erschöpft ich aus diesem Jahr gehe und so anstrengend soll mein Leben nicht mehr sein.

Und ich wünsche mir ein weiteres wunderbares Jahr mit meinen Freundinnen und Freunden. Möge das Band, das zwischen uns besteht, verlässlich halten.

Und was wünscht Ihr Euch für das neue Jahr?

So long!

Ysabelle

2 Reaktionen zu “Dankbarkeit 31.12.2017”

  1. Ralph

    Mein größter Wunsch ist Wunschlosigkei!

  2. Dorothee

    Liebe Ysabelle, danke für den Dankbarkeitsmonat Dezember. Du hast mich damit bereichert und mich angeregt bei mir zu gucken. Es ist für mich wunderbar, einen Menschen zuzuhören, der soviel über sich offenbart. Leider gibt es das in meinem wirklichen Leben nicht und entsprechend bin ich auch verhalten. Das ist ein großer Mangel für mich.
    Ich werde dich wieder vermissen müssen.
    Liebste Grüße und alles Gute für dich nd deine guten Vorsätze… Dorothee

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